
WM-DDIII
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Textlauf
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Der WM-DDIII steht innerhalb der Sony-Walkman-Geschichte für eine kleine, aber klare Zuspitzung: mehr Kontrolle, weniger Drift, keine Show. Als Weiterentwicklung des WM-DD100 / WM-DD2 übernimmt er deren Grundidee und setzt im DD-Motor zusätzlich auf Quarzregelung – beim WM-DDIII erstmals in einem reinen Playback-Modell. Direct Drive bedeutet hier: kein Riemen, der altern oder schlappen könnte, sondern ein direkter, stabiler Antrieb mit präziserem Laufgefühl.
Wichtig ist auch, was der WM-DDIII nicht mehr will: Er verzichtet auf manuelle Eingriffe in die Quarzregelung. Die Stabilität ist nicht Option, sondern Grundzustand. Damit wirkt das Modell wie ein Endpunkt einer präzisen Linie: technisch reduziert, aber im Denken konsequent. Dolby B und die übliche Bandkompatibilität bleiben Teil des Systems, doch der eigentliche Charakter liegt in der Laufruhe. Im Line-up der späten 1980er ist der WM-DDIII kein lauter Auftritt, sondern ein souveräner Beweis dafür, wie weit sich der Walkman in Richtung High-End-Portable bewegen konnte.